Heroin

Das Heroin (griech. weibliches Kunstwort ηρωßνη ? vergleiche Heros ? ?der Held?, chemisch Diacetylmorphin) ist ein halbsynthetisches, stark analgetisches, suchterzeugendes Opioid.

Heroin
Heroin

Die Geschichte des Konsums von betäubenden oder anregend-euphorisierenden Opiaten (u.a. auch als Heilmittel) reicht bis ca. 3000 v. Chr. in das alte Ägypten zurück und führt bis in die Neuzeit zu den Opiumhöhlen von China. Auf die schmerzstillende, beruhigende aber antagonistisch auch anregende Wirkung von Opiaten wurden Pharmazeuten und Chemiker bereits Anfang/Mitte des 19. Jahrhunderts aufmerksam und versuchten ein chemisches Äquivalent zu dem Naturstoffextrakt Opium zu finden und ein Heilmittel zu entwickeln, das schnell herzustellen war und entsprechend auch vermarktet werden konnte.

Heroin wurde 1874 vom Briten C.R.A. Wright erstmalig synthetisiert. 23 Jahre danach, am 21. August 1897, wurde es von Felix Hoffmann in den Labors der Firma Bayer erneut synthetisiert. 1898 erfolgten pharmakologische Versuche zur Wirksamkeit des Heroins am Menschen. Der Markenname "Heroin" wurde am 16. Mai 1898 beim Kaiserlichen Patentamt eingereicht. Weitere Registrierungen in anderen Ländern folgten.

Im selben Jahr begann die kommerzielle Großproduktion durch die Firma Bayer, bald auch durch andere Pharmafirmen. Der Stoff war ja schon länger bekannt, so konnten für ihn keine Patentrechte erworben werden. Heroin wurde als oral einzunehmendes Schmerz- und Hustenmittel vermarktet und als "nicht süchtigmachendes Medikament" gegen die Entzugssymptome des Morphins und Opiums propagiert, bis 1904 erkannt wurde, dass Heroin, genau wie Morphin, zur schnellen Gewöhnung und Abhängigkeit führt. Es wurde von der Ärzteschaft sowie von den Patienten überaus positiv aufgenommen. Es wurde in Dutzenden von Ländern verkauft und Probepackungen wurden an Ärzte verteilt, die es bald nahezu als Allheilmittel einsetzten. Zwar warnten einige Ärzte vor Nebenwirkungen und Abhängigkeit, diese blieben jedoch in der Minderheit. Das lag einerseits an der aggressiven Vermarktung durch Bayer, andererseits daran, dass die orale Darreichungsform zu einer sehr viel langsameren und geringer dosierten Aufnahme des Stoffes führte, wodurch starke Rauschzustände und Abhängigkeit in der Regel ausblieben.

Zur Droge entwickelte sich Heroin ab ca. 1910 vor allem in den USA, wo Morphin- und Opiumsucht weit verbreitet waren. Als bekannt wurde, dass gerauchtes oder intravenös gespritztes Heroin eine stärkere Wirkung hatte, stiegen viele Abhängige auf die leicht erhältliche Substanz um. Die Zahl der Heroinabhängigen explodierte, was bald zu staatlichen Gegenmaßnahmen führte ? Heroin fiel nach und nach auf der ganzen Welt in Ungnade. 1931 stellte Bayer die Produktion ein und entfernte Heroin aus seiner Produktpalette. Stattdessen konzentrierte sich die Firma auf ihre zweite, bahnbrechende Entdeckung: das Aspirin, mit dem Heroin ironischerweise bis heute teilweise gestreckt wird. In Deutschland wurde Heroin noch bis 1958 verkauft.

Rechtsstatus

Der Besitz, die Herstellung und der Handel mit Heroin (ohne eine entsprechende staatliche Erlaubnis) ist in Deutschland durch das Betäubungsmittelgesetz (gelistet in Anlage 1) unter Strafe gestellt. Lange Zeit wurde es weltweit als Droge ausschließlich illegal konsumiert. In Pilotstudien in Deutschland wird seit 2002 eine medizinisch überwachte Abgabe an Abhängige getestet (siehe Abschnitt 9).

Chemie

Der IUPAC-Name ist ((5R,6S)-4,5-Epoxy-17-methylmorphin-7-en-3,6-diyl)-diacetat. Summenformel: C21H23NO5.

Herstellung

Heroin wird halbsynthetisch hergestellt. Ausgangssubstanz ist dabei das per Extraktion aus dem Rohopium des Schlafmohns (Papaver somniferum) gewonnene Morphin, dieses wird an den beiden Hydroxyl-Gruppen (di-)acetyliert mittels Essigsäureanhydrid (Acetanhydrid) oder Essigsäurechlorid.

Wirkung

Heroin ist euphorisierend, schmerzlindernd und zugleich schlaffördernd. Es wirkt je nach Applikationsform mit einer Halbwertszeit von vier bis sechs Stunden und ist für die inneren Organe nicht toxisch. Weitere Wirkungen auf den Körper sind die emetische (gr. Emesis = Brechreiz), die atemdepressive und die verstopfende Wirkung. Bei einer Überdosierung gefährlich ist die Atemdepression, die unbehandelt zum Tode führen kann (der sogenannte ?goldene Schuss?). Um die Wirkung im Falle einer Überdosierung aufzuheben, werden Opiatantagonisten (z.B. Naloxon) eingesetzt.

Zur Linderung der Entzugserscheinungen bei Heroinentzug unter klinischer Aufsicht oder in der Substitution werden heutzutage z.B. das vollsynthetisch hergestellte Opioid Methadon oder bei weniger ausgeprägten Suchtmustern das vollsynthetische Opioid Buprenorphin (z.B. Subutex/Essex Pharma) eingesetzt, welche aber ebenfalls abhängig machen. Codein (bewährt als Zusatz von Medikamenten gegen Husten und grippalen Infekten in geringer Dosierung) findet darüber hinaus in der heutigen Praxis nur noch wenig Anwendung.

Preisentwicklungen

In der Drogenszene wird Heroin meist ?H? (engl., sprich ?Äitsch?), ?Schore?, ?Braunes?, ?Brown Sugar?, ?White Light? oder schlicht ?Dope? oder ?Gift? genannt. Der Schwarzmarktpreis für 0,1 Gramm Heroin liegt seit dem Jahr 2004 in der deutschen Drogenszene bei etwa 10 Euro. Dieser Preis ist jedoch starken Schwankungen unterworfen; Zum Beispiel bewegte sich der Grammpreis in der Frankfurter Drogenszene innerhalb weniger Jahre zwischen 25 und über 75 Euro (wobei zu beachten ist, dass der jeweilige ?Reinheitsgehalt? zwischen 5 und 10% liegt, der Preis für ein Gramm reines Heroin also um ein Vielfaches höher liegt). Etwa 1985 hätte man in der Schweiz auf dem Schwarzmarkt für 1.0 Gramm Heroin 700 Schweizer Franken und mehr bezahlt. Wegen des weltweiten Überangebots ist der Preis der Droge in der Schweiz auf unter 50 Franken pro Gramm gefallen (Stand August 2005). Die Preise für legales Reinst-Heroin liegen bei wenigen Euro pro Gramm.

Konsumformen

Es gibt verschiedene Konsumformen, die aber alle mit Risiken verbunden sind. In diesem Abschnitt werden die Konsumformen vorgestellt und die Risiken werden erläutert. Eins haben aber alle Konsumformen gemein: Sie machen alle, ohne Ausnahme, süchtig.

Intravenöser Konsum

Beim intravenösen Konsum wird das Heroin meist mit Zitronensaft zusammen erwärmt
Beim intravenösen Konsum wird das Heroin meist mit Zitronensaft zusammen erwärmt

Der intravenöse Konsum ist wohl die bekannteste Konsumform. Da Heroin nicht in Wasser löslich ist, braucht es einen Zusatzstoff, um es flüssig zu halten. Das Heroin wird also mit einer Säure (Ascorbinsäure (Vitamin C) oder Zitronensaft) und Wasser gemischt. Zitronensaft ist besonders gefährlich, da hier kleinste Partikel in die Blutbahn gelangen bze. eine schwerwiegende Infektion mit eine Pilz kommen kann. Die Säure bewirkt beim Aufkochen die für die intravenöse Injektion notwendige dauerhafte Verflüssigung des Heroins.

Wenngleich der intravenöse Konsum von Heroin für viele Junkies (Drogenjargon von engl. ?Junk? = Müll, Ramsch) die scheinbar wirtschaftlichste Möglichkeit darstellt, ihr ?High? zu bekommen oder um die Entzugserscheinungen zu lindern, steigt bei dieser Konsumform die körperliche Toleranz gegenüber Heroin am schnellsten.

Risiken des intravenösen Konsums

  • Da die Qualität des im Drogenhandels befindlichen Heroins stark schwankt, kann es sehr leicht zu einer Überdosierung kommen, die zu Tod durch Atemstillstand oder Ersticken (am eigenen Erbrochenen) führen kann.
  • Zittern als Entzugserscheinung führt zu einer erhöhte Verletzungsgefahr bei der Selbstinjektion.
  • Durch häufige intravenöse Injektionen kann es durch Vernarbung zu einem Venenverschluss kommen.
  • Aufgrund mangelnder Hygiene kann sich ein Abzess bilden.
  • Die Benutzer derselben Kanüle durch mehrere Personen birgt das Risiko einer Infektion mit HIV/AIDS und sonstigen durch das Blut übertragbaren Krankheiten ein (z.B. Hepatitis).
  • Durch die Substanzen in gestrecktes Heroin kann es zu lebensbedrohlichen Zuständen kommen.

?Sniefen?

Beim Sniefen wird das Heroin zu feinem Pulver zermahlen und durch die Nase eingezogen, wodurch auf die Nasenschleimhaut gelangt. Dort geht es umgehend in die Blutbahn über und entfaltet seine Wirkung.

Risiken des ?Sniefens?

  • Wird Heroin über einen längeren Zeitraum direkt auf die Nasenschleimhaut aufgebracht, trocknen die Schleimhäute aus und können reißen. Die Folge ist eine Neigung zu Nasenbluten.
  • Da die Nasenschleimhaut zu den Teilen des menschlichen Körpers gehören, die nach einer toxischen Schädigung nicht regenerierbar sind, können die Nasenscheidewände bei extremen Konsum über die Nase Löcher bekommen.
  • Ähnlich wie beim übermäßigen Kokain- oder Speedkonsum können auch die Zähne geschädigt werden und sogar ausfallen.
  • Die Gefahr einer Überdosierung ist beim Sniefen ebenso wie beim Fixen gegeben.

Inhalation

Das Rauchen des Heroins (Slangbegriffe: ?Chasing the Dragon?, ?den Drachen jagen?, ?ein Blech rauchen? bzw. ?chineesen?) ist eine Konsumform, bei der das Heroin auf einem Stück Alufolie verdampft wird. Dieser Dampf wird mithilfe eines Aluröhrchens inhaliert. Zwar ist diese Konsumform vergleichsweise ineffektiv, doch kann hier Dosis bzw. die Wirkung einigermaßen eingeschätzt werden, wordurch die Wahrscheinlichkeit einer Überdosierung etwas sinkt.

Risiken der Inhalation

  • Gerauchtes Heroin kann zu erhöhtem Speichelfluss führen, der bei fortgesetztem Schlucken zu Übelkeit und Erbrechen führt.
  • Da das Heroin in der Lunge zum Teil wieder fest wird, verkleben die Lungenbläschen. Folgeerscheinungen können u.a. Lungenemphyseme oder Ersticken sein.
  • Wird das Heroin zu stark oder zu lange an einer Stelle erhitzt, kann es sich entzünden, was zu Verbrennungen an Händen, Gesicht und an den Mundschleimhäuten führen kann.

Mischkonsum

Der Konsum mehrerer Drogen gleichzeitig kann zu Wechselwirkungen führen, die die Wirkung von Heroin verstärken. Besonders gefährlich ist der Mischkonsum mit Kokain und mit Benzodiazepine wie z. B. Flunitrazepam oder Diazepam. Eine Mischung aus Heroin und Kokain wird umgangssprachlich ?Cocktail? oder ?Speedball? genannt. Hierbei verstärken sich die Wirkung der beiden Drogen gegenseitig. Die Gefahr einer Überdosierung ist dabei besonders hoch. Werden mit Heroin auch Benzodiazepine eingenommen besteht die Gefahr eines Atemstillstandes. Beide Stoffe wirken muskelentspannend und das betrifft auch die Lunge. Daher ist von einem Mischkonsum dieser beiden Stoffe dringendst abzuraten.

Die Gefahr

Höchste Suchtgefahr

Heroin ist aufgrund der für viele Konsumenten überwältigenden psychischen Wirkung eine Droge mit hohem Suchtpotenzial. Sicheres Symptom sind die körperlichen Entzugserscheinungen, die je nach individueller Konstellation nach Wochen und Monaten häufigen Konsums eintreten.

Zudem hat die Art des Konsums großen Einfluß auf die körperliche Abhängigkeit. Oft versetzen Konsumenten ihren gesamten Besitz, um die Sucht zu finanzieren, was meist mit einem sozialen Abstieg verbunden ist. Die Süchtigen sind dann manchmal nicht in der Lage, ihrer Arbeit nachzugehen, werden obdachlos, auch weil sie es nicht mehr schaffen, ihren Verpflichtungen (Ämtergänge, etc.) nachzukommen. Auf der anderen Seite gibt es auch eine nicht bekannte Zahl von Heroinabhängigen (über die z.B. in der niedrigschwelligen Drogenhilfe immer wieder berichtet wird), die ihrer Arbeit geregelt nachgehen und ihrem Umfeld ihre Abhängigkeit ?erfolgreich? verheimlichen können. Heroinsucht muss also nicht notwendigerweise mit dem sozialen Abstieg einhergehen.

Gesundheitliche Gefahren durch den Konsum

Besonders wenn Heroin mit anderen Drogen wie Alkohol, Beruhigungs- oder Aufputschmitteln zusammen konsumiert wird, besteht das Risiko des Atemstillstandes.

Häufige Todesursache ist Atemstillstand durch Überdosierung, laut Angaben des deutschen Bundesministeriums für Gesundheit in 85% der Todesfälle durch unbeabsichtigte, 12% durch Überdosierung in suizidaler Absicht. Heroin taucht auf dem illegalen Markt in Konzentrationen von etwa 5 bis 20% Base auf. Dosisschwankungen stellen eine besondere Gefahr dar. Auch kommt es häufig zu Todesfällen, wenn nach längerer Abstinenz nach einem Entzug die gleiche Dosis gespritzt wird, die vor dem Entzug konsumiert wurde (so genannter ?Goldener Schuss?). Höchste Lebensgefahr besteht darüber hinaus bei ungestrecktem, sogenanntem ?Thai-H?, das teilweise eine Konzentration von bis zu 80% enthält und gleichzeit extrem fett- und wasserlöslich ist. Diese Substanz ist in Pulverform aufgrund ihres Reinheitsgrades nicht mehr grau-bräunlich sondern schneeweiß. Auf dem illegalen Markt gehandelt kann es durch Verwechslung zu unfreiwilligen letalen Überdosierungen selbst bei Schwerstabhängigen führen.

Auch sehr gefährlich ist der Konsum zusammen mit anderen Drogen, wie Benzodiazepinen (Valium, Rohypnol), Barbituraten und Alkohol. Alkohol kehrt die Wirkung vieler beruhigender Medikamente oft ins Gegenteil um (=paradoxe Wirkung). Wird nach kombiniertem Konsum dieser Substanzen Heroin konsumiert, so hat das oft tödliche Folgen. Viele vermeintliche Herointote sterben wegen der Wechselwirkungen mehrerer Substanzen.

Die in den meisten Staaten illegale Substanz wird häufig von den Händlern mit anderen Substanzen vermischt, um den Gewinn zu steigern. Nach Untersuchungen des BKAs fanden sich im Jahre 2003 in 3858 Proben Koffein (99,4%), Paracetamol (94%) und Griseofulvin (4,6%). Von den Zusätzen waren Lactose (3,6%), Mannit (2,3%) und Saccharose (1,3%) am häufigsten enthalten. Zudem treten schlichte Verunreinigungen, z.B. durch Straßendreck auf, die bei einer Injektion besonders gesundheitsschädlich sind. In Einzelfällen tauchen auch mit z.T. tödlichen Giftstoffen (z. B. Strychnin, feingemahlenes Glas) vermischtes Heroin auf.

Antidot

Als Antidot wird in Deutschland häufig Naloxonhydrochlorid (z.B. Narcanti®) verwendet. Problematisch ist hier die weit aus kürzere Halbwertszeit gegenüber dem Opiat, sowie starke Entzugserscheinungen die eine mehrmalige Verabreichung unter Beobachtung erforderlich machen. Dies gilt in besonderem Maße für Substituierte mit dem vollsynthetischen Opioid Buprenorphin (z.B. Subutex), welches eine persönlich disponierte und dosisabhängige Halbwertszeit von bis zu 48 Stunden haben kann.

Modellversuch zur heroingestützten Behandlung

Der Bund hat in Kooperation mit mehreren Bundesländern und den Städten Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Bonn, Hannover, München und Karlsruhe ein Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung ins Leben gerufen. Im März 2002 lief das Projekt in Bonn an, die anderen Städte folgten nach und nach. Die Klienten werden zufällig in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine bekommt ein Jahr lang Methadon zur Oraleinnahme und kann, als Anreiz, nach dem Jahr zur Heroingruppe wechseln. Die andere Gruppe bekommt zwei Jahre lang pharmakologisch reines Heroin (Diacethylmorphin) zur Injektion, welches sie unter medizinischer Aufsicht und unter hygienisch einwandfreien Bedingungen bis zu dreimal täglich in einer extra dafür eröffneten Heroinambulanz konsumieren. Diese beiden Gruppen sind wiederum in jeweils zwei aufgeteilt worden. die einen werden von sogenanten Case-Managern und die anderen von Drogenberatern (Psychoedukation) betreut. Insgesamt nehmen 1.120 Klienten an dem Projekt teil. Die Trennung in Experimentalgruppe (Heroin) und Kontrollgruppe (Methadon) ist bei einer klinischen Arzneimittelprüfung, die für die mögliche Zulassung von Heroin als Medikament Voraussetzung ist, erforderlich. Die Wirkung der medikamentösen Therapie bei der Experimentalgruppe wird mit der Wirkung eines als Standardtherapie eingesetzten Medikaments bei der Kontrollgruppe verglichen um festzustellen, ob das neue Medikament den vorhandenen überlegen ist.

Das Projekt war ursprünglich auf zwei bzw. drei Jahre angelegt (zwei Jahre Studie und ein Jahr Auswertung der Studie), wurde aber im August 2004 bis 2006 verlängert, da man die Patienten nicht wieder auf die Straße setzen wollte, aber erst 2006 über die Zulassung von Heroin als Medikament entschieden werden kann. In manchen Ländern, wie z.B. Großbritannien ist Heroin verschreibungsfähig und wird von Ärzten meistens an Heroinsüchtige verschrieben.

In der Schweiz wurde die Heroinabgabe per Volksabstimmung angenommen und ist heute zu einem wichtigem Instrument der Schadensminderung (harm reduction) geworden.In den Niederlanden liefen schon ähnliche Versuche einer heroingestützten Behandlung, die sehr positive Ergebnisse erzielten.



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