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Als Aufputschmittel bezeichnet man Substanzen die anregend auf den Organismus wirken. Die Weltgesundheitsbehörde definiert sie als Substanzen, die die Aktivität der Nerven erhöhen, beschleunigen oder verbessern.
Viele Aufputschmittel können bei regelmäßigen Konsum zu einer Abhängigkeit führen. Überdosierungen können beispielsweise zu Bluthochdruck, Herzrasen, Pupillenerweiterung, Schweißausbrüchen und Übelkeit führen. Psychisch sind starke Erregtheit, Aggressivität, Selbstüberschätzung und Schlaflosigkeit möglich. Auch Halluzinationen sind keine Seltenheit.
Gefährlich ist der regelmäßige Konsum von Aufputschmitteln. Betroffene leiden immer mehr unter Schlaflosigkeit und Wahnvorstellungen. Beides kann im Endeffekt zu einem Teufelskreis führen: morgens werden Aufputschmittel, abends Schlafmittel eingenommen.
Entzugserscheinungen können unter anderem Depressionen oder Angstzustände sein. Da diese meist als Krankheitssymptome empfunden werden, kommt es zum verstärkten Medikamentenkonsum, welcher in eine Medikamentensucht umschlagen kann.
Bereits nach wenigen Wochen kann man von einer körperlichen oder psychischen Abhängigkeit sprechen.
Aufputschmittel wie zum Beispiel Ecstasy sind Bestandteil des Betäubungsmittelgesetz und somit verboten. Konsum und Besitz sind strafbar, ebenso wie das Führen eines Fahrzeugs unter Drogeneinfluss.
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