Muskatnuss

Muskatnuss mit innerer Schale, Macis und Frucht
Muskatnuss mit innerer Schale, Macis und Frucht

Muskatnuss wird hauptsächlich als Gewürz oder Oleoresin, aber auch als Rauschmittel verwendet. In der Volksmedizin gilt sie als Aphrodisiakum und als Hypnotikum. Vergiftungserscheinungen können bei einem erwachsenen Menschen bereits dann auftreten, wenn er vier Gramm Muskatnuss zu sich genommen hat. Typische Vergiftungserscheinungen sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Gleichgewichtsstörungen, Rauschzustände mit Halluzinationen.

Als Rauschmittel hat Muskatnuss kein besonders hohes Suchtpotential, da eine der vielfältigen Nachwirkungen eine häufig vorkommende Aversion gegen den Geschmack von Muskatnuss ist. Bei Kleinkindern kann bereits der Verzehr einer einzigen Muskatnuss zu lebensgefährlichen Vergiftungserscheinungen führen.

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