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Jetzt rauchen Jugendliche weniger, dafür wird aber immer mehr gesoffen?! Entsprechende Studien haben gezeigt, dass Rauchverbote, drastische Warnhinweise und "Rauchen-ist-eklig"-Kampagnen nur dürftige Wirkung entfaltet haben, weil das Rauchverhalten überwiegend über den Zigaretten-Preis im Verhältnis zum Durchschnittseinkommen gesteuert wird. Ein Päckchen Zigaretten für sieben Euro (in Norwegen: 20 Stück Marlboro für 11,50 Euro) wäre also den jungen Lungen und unserem Steuersäckel recht angenehm.
Nichts dergleichen beim Alkohol. Es ist auch keine Anti-Sauf-Initiative in Sicht, hier mag sich keine Partei engagieren. Vermutlich agiert die Sprit-Lobby in Berlin einfach geölter und raffinierter. Nach wie vor wird in der Alk-Werbung fein verbreitet, wer Szenegetränke eingießt, "gehöre dazu", außerdem färbe sich alles mild und rosa. An jedem Wochenende sind in den Altstädten und auf den Kneipenboulevards "Binge-Drinking", also Kampftrinken, Komalöten, Flatrate-Saufen, "All-you-can-drink für 99 Cent" oder "Bad-Girls-Nights" angesagt. Aber das Aufwachen in der Ausnüchterungs-Zelle ist kein Ritterschlag. Statt einer "Saufen-ist-eklig"-Kampagne also: Preise rauf! Aber drastisch.
Ein Kommentar der Mittelbayerischen Zeitung.
Joy am 26. März 2012:
Ein sehr interessanter Artikel, auch ffcr micdzenisihe Laien gut verste4ndlich. Nur eines fehlt: die Antwort auf die Frage, wie le4sst sich ein gewollter Kaffee-Entzug dann am besten organisieren. Wenn Kaffee eine Droge ist, was dem Artikel zufolge plausibel gemacht wurde, dann stellt sich die Frage nach der Entzugstherapie (wie bei jeder Droge) doch auch.